Lüftungsgitter für frische Luft im Gartenhaus

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Wer ein Gartenhaus oder einen Geräteschuppen besitzt, kennt möglicherweise das Problem: Nach den Wintermonaten oder dem Sommerurlaub riecht es im Gartenhaus unangenehm, die Luft ist zu feucht und vielleicht zeigt sich sogar hier und da Rost, Moder oder Schimmelbefall. Das sind Hinweise darauf, dass die Belüftung nicht ausreicht. Wir haben einige hilfreiche Tipps für ein angenehmes und gesundes Raumklima im Gartenhaus.

Lüften, lüften, lüften!

Eine ausreichende Belüftung ist essenziell, um Schimmelbefall im Gartenhaus vorzubeugen. Schimmel kann nicht nur das Holz angreifen und schädigen, auch Möbel, Kleidung und Hausrat, der im Gartenhaus gelagert wird können schimmeln und im schlimmsten Fall Ihre Gesundheit gefährden. Die einfachste Möglichkeit der Belüftung ist, immer ein Fenster oder eine Tür etwas geöffnet zu haben. Das kann jedoch zur Folge haben, dass Spinnen, Insekten, Blätter und Pollen den Weg in Ihr Gartenhaus finden. Regelmäßig stoßlüften ist eine weitere sinnvolle Möglichkeit, die Luft auszutauschen, hat aber den Nachteil, dass Sie sich aktiv darum kümmern müssen und das Lüften immer mal vergessen wird. Stoßlüften bedeutet, alle Fenster und Türen komplett für fünf bis zehn Minuten zu öffnen. Wenn sich Menschen in dem Gartenhaus aufhalten (Arbeits- oder Hobbyraum, Gästezimmer), sollten Sie einmal pro Stunde stoßlüften, bei einem reinen Geräteschuppen genügt es, zwei- bis dreimal pro Woche zu stoßlüften.

 

Lüftungsgitter sorgen für kontinuierliche Luftzirkulation

Neben dem regelmäßigen Stoßlüften empfehlen wir den Einsatz von Lüftungsgittern, die für die optimale Belüftung des Gartenhauses sorgen. Der größte Vorteil der Lüftungsgitter ist, dass sie automatisch für eine kontinuierliche Luftzirkulation sorgen. Wenn Sie bereits ein Holzhaus im Garten stehen haben, können Sie die Lüftungsgitter ganz einfach nachrüsten. Wir empfehlen Ihnen, gleich zwei Lüftungsgitter in das Gartenhaus einzubauen, nämlich eines in Boden- und eins in Dachhöhe – am sinnvollsten an gegenüberliegenden Wänden. Das sorgt für eine ständige leichte Luftzirkulation, hilft gegen zu viel Feuchtigkeit im Raum und beugt so einem muffigen Raumklima vor. Für den optimalen Abtransport der feuchten, verbrauchten Luft nach außen kann es sinnvoll sein, einen kleinen Ventilator vor das Abluftgitter zu montieren. Die gibt es sogar solarbetrieben (Solarlüfter)!


Wie installiere ich ein Lüftungsgitter in mein Gartenhaus?

Die Installation von optimAIRo-Lüftungsgittern in der Ausführung BASIC ist sehr einfach und schnell durchzuführen – auch für ungeübte Heimwerker. Wählen Sie zwei gegenüberliegende Wände in ihrem Gartenhaus aus, an denen die Lüftungsgitter eingebaut werden sollen. Zeichnen Sie mithilfe der optimAIRo-Grundplatte einen Kreis auf das Holz an (in der entsprechenden Größe des Lüftungsgitters). Wählen Sie einen Holzspiralbohrer mit Durchmesser 10 oder 12 mm aus und bohren Sie ein Loch in den aufgezeichneten Kreis. Nehmen Sie nun eine Stichsäge und beginnen Sie mithilfe der gerade gebohrten Öffnung einen kreisrunden Ausschnitt in die Wand zu sägen. Jetzt können Sie die Grundplatte des optimAIRo-Belüftungsgitters über den Holzdurchbruch legen und mit vier geeigneten Holzschrauben festziehen. Besonders praktisch: Ein Fliegengitter und ein Abdichtband für die Aufbringung auf die Außenwand ist bei optimAIRo bereits enthalten.


5 weitere Tipps für ein angenehmes Raumklima im Gartenhaus:

  • Stellen Sie keine Pflanzen ins Gartenhaus. Durch das Gießwasser der Pflanzen wird die Luft noch feuchter.
  • Bei akuter, besonders hoher Luftfeuchtigkeit helfen Salz oder Katzenstreu: Einfach einige Schüsseln davon im Gartenhaus aufstellen und auswechseln, sobald es hart und klumpig geworden ist.
  • Wählen Sie die Einrichtung Ihres Gartenhauses mit Bedacht: atmungsaktive Bodenbeläge, Teppiche mit Noppen und Möbel auf Füßen sind sinnvoll.
  • Ebenfalls gegen Schimmelbefall hilft, die Geräte und Möbel nicht zu nah an die Außenwand zu stellen.
  • Informieren Sie sich beim Hersteller ihres Gartenhauses über die richtige Dämmung, den empfohlenen Holzschutz und die richtige Pflege – auch das kann zu hohe Feuchtigkeit im Gartenhaus verhindern.

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